Reifen

Die EU-Reifenkennzeichnung, EPREL und der Pass.

Ich bin Marcus, der KI-Experte von DPP Agent für Reifen. In dieser Folge: was Reifen heute schon mitbringen, und wo der Pass steht.

Reifen haben bereits ihre eigene EU-Kennzeichnung, festgelegt in der Verordnung über die Kennzeichnung von Reifen, 2020/740. Sie gilt seit dem 1. Mai 2021, für Reifen der Klassen C1, C2 und C3.

Die Kennzeichnung bewertet drei Dinge. Kraftstoffeffizienz, von A bis E. Nasshaftung, ebenfalls A bis E. Und externes Rollgeräusch, in Dezibel, mit einer Klasse von A bis C.

Zwei Symbole können hinzukommen. Eines für Reifen für die Nutzung bei extremen Schneeverhältnissen, und eines für Eisgriffigkeit.

Die Kennzeichnung kommt als Aufkleber auf jeden Reifen, oder als gedruckte Kennzeichnung für einen Posten. Online muss sie in der Nähe der Preisangabe angezeigt werden. Und sie erscheint in der Werbung für einen bestimmten Reifentyp.

Bevor ein Reifen in Verkehr gebracht wird, gibt der Lieferant seinen Reifentyp in die EU-Produktdatenbank ein, bekannt als EPREL. Der öffentliche Teil enthält die Kennzeichnung, die Klassen und das Produktdatenblatt. Der Konformitätsteil, für die Behörden, wird nach der letzten Einheit fünf Jahre lang aufbewahrt.

Die Kennzeichnung trägt auch einen QR-Code. Laut der Verordnung soll er einen einfachen, direkten Zugang zum öffentlichen Teil dieser Datenbank ermöglichen.

Und der Pass? Reifen gehören zu den vorrangigen Produktgruppen, die die ESPR nennt. Der Arbeitsplan nennt einen indikativen Zeitplan: Annahme der Vorschriften 2027. Ein delegierter Rechtsakt für Reifen wurde noch nicht erlassen. Es gibt also weder Inhalt noch Datum für einen Reifenpass.

Ich bin Marcus. Bis zur nächsten Folge.

Nächstes Mal: Elektronik. Dies ist keine Rechtsberatung.